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Motorradtour Genf/Nizza/Genua

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07 Feb 2014

Das erste mal auf so einer langen Tour mit dem Motorrad. Meine Planung war ganz ok… aber ich hab mich total verschätzt … Statt 80km pro Stunde sollte ich künftig nur mit 60km pro Stunde rechnen (Info an mich !).

Wie auch immer… wir haben viel von der französischen Schweiz, Frankreichs Pässe und Wälder, Gebirgsstrassen und natürlich die französische sowie italienische Küste gesehen. Mit dem Wetter hatten wir ganz gutes Glück.. nur am letzten Tag hat es leider unablässig geschüttet und es war zeitweise doch recht kritisch. Aber wir haben es geschafft 😉Kleiner Überblick über unsere Zwischenstationen …

Von Münchenstein Richtung Aesch/Laufental,  Delemont, durch den Nationalpark du Doubs, La Chaux de Fonds (übrigens eine schreckliche Stadt) und bei Le Verrière über die Grenze nach Frankreich. Immer weiter durch ein wunderschönes Gebiet und dann bei Morez wieder Richtung schweizer Grenze und über Nyon nach Genf. Dort gabs dann ein feines Mittagessen in einer vollkommen überteuerten Beiz am See. Wo geht man als Nerd hin wenn man schon mal in Genf ist ? Richtig… das CERN. Also ein kurzer Besichtigungsstopp bei der CERN Museumskugel. Dann gings weiter nach Annecy und von dort ins Gebirge… ein dichter Wald im Parc Naturel du Massif des Bauges. Die Strecke zog sich sehr … aber wir kamen gut vorwärts und sind nach einem sehr langen und anstrengenden ersten Tag an unserem Etappenziel inmitten eine kleinen Örtchens mit Namen Saint Pierre de Chartreuse angekommen. Das erste Abendessen auf französisch bestellen … naja… hat geklappt.

Am nächsten Tag gehts weiter… Die Strecke führt durch ein sensationelles Gebiet mit vielen Schluchten und schönen Landstrassen. Über Grenoble, Gap und  6 mehr oder weniger hohe Pässe, kommen wir spät nachmittags in Nizza an. Wir sind zwar total k.o aber machen uns nach einer kurzen Dusche auf in die Altstadt. Wirklich sehr schön und die kleinen Gässchen sind wirklich der Hammer. Leider haben wir dann auch den Tatort des Terrorangriffs gesehen. Schreckliche Sache und die Stimmung an diesem Ort war sehr speziell.

Den dritten Tag nutzten wir um in mehreren Zwischenstopps die Küste zu erforschen. Von Nizza aus geht es der Küste nach Richtung Italien. Über Monaco und Monte Carlo – wo man sich erstaunlicherweise auch MIT Navigationssystem total verfahren kann – ging es dann bei sonnigen 35 Grad Richtung Genua. Genua ist … naja… nicht wirklich eine sehenswerte Stadt. Vielleicht haben wir auch einfach die falsche Ecke ausgesucht… aber ein nächstes Mal wird es für mich da nicht geben 😉

Tja… und der letzte Tag drehte sich eigentlich nur noch um die Heimreise. Wir hatten doch einige Kilometer vor uns und das Wetter stellte sich gegen uns. Aber nachdem wir nach Chiasso wieder auf Schweizer Boden waren gings doch recht schnell vorwärts. Wir spulten die Kilometer halt einfach so runter und versuchten möglichst wenige Pausen einzulegen. Auf dem Gotthard haben wir dann doch noch gerastet und waren dann erst Nachts wieder zuhause.

Alles in allem eine gute Reise. Würde ich nächstes mal vielleicht nicht mehr so machen… aber es war erlebenswert 😉

 

 

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